Samstag nachmittag 15.30 Uhr, ein großes Thema: BUNDESLIGA. Vor dem Radio, in den Sports-Bars, in Kneipen tummeln sich immer wieder zahlreiche Vereinsanhänger, um die Konferenz zu hören und / oder zu schauen. Doch was wäre die Bundesliga und ihre Vereine ohne die Fans, die immer wieder Tickets kaufen und sich das ein oder andere Spiel live im Stadion anschauen. Väter mit ihren Söhnen und Töchtern, hartgesottene Gruppen von Jungs, die schon immer Fan waren, aber auch alte Herren und Damen lassen sich die Chance nicht entgehen, mal dabei zu sein und die Atmosphäre im Stadion regelrecht einzusaugen. Dies sind die Fans, die man braucht…sie unterstützen die Vereine mit ihrem Glauben und ihrer Hingabe. Das bekommen die Mannschaften mit und spielen somit noch befreiter auf. Denn immerhin haben sie ein Publikum, dem sie was bieten wollen und auch müssen.
Doch leider gibt es auch andere Fans, die sich selbst gerne als Ultras bezeichnen. Sie reisen zu jedem Spiel mit, haben riesige Banner, auf denen sie ihre Unterstützung noch einmal deutlich machen. All dies wäre ja nicht weiter schlimm (im Gegenteil, es wäre ein riesiger Mehrwert), wenn sich diese Ultras nicht immer wie eine Horde von Ungebildeten aufführen würden. Denn Bengalos , Hassparolen, Drohungen, maskierte Zuschauer…all das hat im Stadion nichts zu suchen. Gerade erst bei meinem letzten Stadionbesuch musste ich feststellen, dass bei genau diesen Menschen der Realitätssinn so langsam abhanden geht. Denn Sie merken nicht, dass das Spiel eben nur ein Spiel ist und nicht überbewertet werden darf. Na klar soll man sich ärgern, wenn der heißgeliebte Spieler der Lieblingsmannschaft mal wieder zum ordentlich Fußball spielen in den Keller geht. Allerdings gehen Drohungen gegen Spieler und Verein zu weit und gehören einfach nicht dorthin.
Doch dann finde ich wieder die Loyalität der „normalen“ Fans auf den Rängen gut, die auch gerne mal den Fanblock auspfeifen, weil dort wieder mal Bengalos angezündet und somit das Stadion vollgeräuchert werden und Toilettenpapier o.ä. auf das Spielfeld geworden wird. Allerdings frage ich mich, reicht das aus, um auch die übertreibenden Fans auf den richtigen Weg zurückzuführen? Und was ist der richtige Weg in dieser Angelegenheit?
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