Dienstag, 27. August 2013

Helgoland - Insel zum Entspannen



„Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand: Das sind die Farben von Helgoland.“

Das haben wir sogleich festgestellt, als wir in Wedel bereit standen, um von dem Katamaran mitgenommen zu werden. Denn eben dieser Katamaran erstrahlt in Grün, Rot und Weiß und weist somit schon von Beginn den Weg nach Helgoland. Als wir dann nach einem 3-stündigen Törn am Anleger ankamen, war unser kleines, aber feines Apartment schnell bezogen und wir konnten beginnen, uns zu entspannen.

Helgoland ist einfach eine kleine süße Insel, auf der man endlich mal so richtig abschalten kann. Denn auf der einen Seite kann man alles zu Fuß ablaufen und sich so die Insel anschauen. Auf der anderen Seite gibt es keinen wirklichen Verkehr, der einen immer wieder nervös machen und an die Großstadt erinnern könnte. So haben wir uns das Unterland mit all den kleinen Einkaufsstraßen und den Häfen angeschaut, sind auf Entdeckertour im Oberland und beim Klippenrandweg gegangen und haben uns auf der Düne gesonnt, gebadet und Robben beobachtet. Es war einfach herrlich, endlich mal die Seele baumeln zu lassen und nichts Lebenswichtiges zu tun. Dazu trugen auch die zahlreichen Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten bei. Total klasse finde ich die naturkundliche Dünenführung, die kostenlos ist. Bei dieser kann man in 1 1/2 Stunden die Geschichte und Beschaffenheit sowie Flora und Fauna der Düne kennen lernen. Wenn man Glück hat, kommt man auf 30 Meter an Kegelrobben und Seehunde heran und kann diese schönen Tiere bestaunen. Außerdem gefällt mir, dass es im Sommer ein Sportprogramm am Strand gibt, an dem alle nach Lust und Laune teilnehmen können. Auch dieses ist kostenlos :-)

Was mir allerdings nicht so gefallen hat sind die vielen Duty-Free-Shops in den Straßen. Touristen kommen scharenweise, um sich Zigaretten, Alkohol und Parfum günstiger zu kaufen. Leider hat man so das Gefühl, dass die Insel nur dafür gut ist, machen es doch auch die Einwohner zu ihrem eigenen Lebensunterhalt. Ich für meinen Teil bin immer schnell an diesen Shops vorbei gegangen, da für mich so etwas nicht dazu gehört. Man könnte beim ersten Hinsehen den Eindruck erhalten, dass Helgoland in erster Linie eine Verkaufsinsel ist...doch ich möchte dem widersprechen. Denn Helgoland hat so viel mehr zu bieten und das sollten sich sowohl die Touristen als auch die Helgoländer selbst zu Herzen nehmen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: HELGOLAND ist superschön und echt klasse. Wir werden definitiv noch einmal wiederkommen und die Tage dort entspannt genießen. Um es allen noch einmal zu erleichtern hier eine kurze Übersicht der Dinge, die mir gut und nicht gut gefallen haben:

hat mir gut gefallen

1. alles zu Fuß erreichbar
2. kein Lärm durch Autos
3. alle Fahrzeuge sind elektrisch betrieben
4. es gibt viele Führungen rund um die Insel und ihre Geschichte
5. die Kultur-Verwaltung bringt jeden Monat ein Programmheft raus, in dem man sich über die verschiedenen Aktivitäten auf der Insel und der Düne belesen kann (viele Dinge sind dann auch noch kostenlos)

hat mir nicht gefallen

1. die vielen Duty-Free-Shops mit dem riesigen Alkohol- und Zigaretten-Sortiment
2. keinerlei Souvenir-Shops oder Shops, wo man helgoland-typisch einkaufen kann

Mittwoch, 21. August 2013

Der innere Schweinehund kann mich mal...


...gerne haben. Denn seit ein paar Wochen betreibe ich ziemlich aktiv Sport (siehe Beitrag "Sport und Fitness"). Jeden morgen überwinde ich eben dieses Tierchen und weise es in seine Schranken. Wenn ich nicht joggen gehe, dann fahre ich Rad oder gehe schwimmen. So klebe ich dem inneren Schweinehund des Mund zu und halte ihn davon ab, mir leise ins Ohr zu säuseln, dass ich doch heute mal frei machen könne.
Doch ist das gar nicht immer zu einfach. Denn dieses Tier ist ganz schön gerissen. Es lässt sich immer wieder neue Argumente einfallen, warum ich keinen Sport machen brauche. Sprüche wie die folgenden bekomme ich andauernd zu hören:

1. Das Wetter ist nicht so schön.
2. Morgen ist auch noch ein Tag.
3. Gönn dir die Ruhepause, du warst doch gestern laufen.
4. Du hast gerade gegessen, da kannst du keinen Sport machen.
5. Du hast jetzt gar keine Zeit,  weil du noch so viele andere Dinge zu erledigen hast.
6. Erstmal ein wenig ausruhen, der Arbeitstag war lang.

Aber mittlerweile schaffe ich es ganz gut, diese Sprüche zu ignorieren. Denn tief in meinem Inneren weiß ich, dass eben diese "Gründe" keinen Sport zu treiben, total fadenscheinig und eigentlich sinnlos sind. Weder Wetter noch Stimmungslage sollten eine Person davon abhalten, dem Sport nachzugehen. Denn wenn man sportlich aktiv ist, dann wird die Gemütslage meist besser und das Wohlgefühl des Körpers nimmt zu. Der innere Schweinehund kann also so viel bellen (oder grunzen?), soviel er will. Ich werde nicht klein bei geben und ihn soweit es geht aus meinem Alltag verbannen.

Dienstag, 20. August 2013

Zürich - ein Sommermärchen



Mein Freund und ich sind gerade erst wieder von unserem kleinen Zürich-Trip zurück und ich muss sagen, wir sind immernoch begeistert. Es war einfach wunderschön dort. Wir hatten ein tolles Hotel in Zürich West bezogen, von wo wir gut in die City reinkamen. Jeden Tag nahmen wir uns eine kleine Strecke in der Stadt vor. Am ersten Tag ging es in die Altstadt, am zweiten Tag ging es ins Ober- und ins Niederdorf. Der dritte Tag war für eine kleine Bergtour reserviert, die wir wirklich genossen haben. Außerdem entschieden wir uns an zwei Tagen auch an den Zürich See zu gehen und dort das Wasser, die Sonne und den Sommer zu genießen. Ich kann nicht sagen, was ich am besten fand, denn jeder Tag und jeder Ausflug war einmalig schön. Der See und der Uetliberg waren phänomenal, am liebsten hätte ich noch ein paar Extrarunden im See und auf dem Berg gedreht.
Zürich ist eine wirklich tolle Stadt, die man auf jeden Fall entdecken sollte. Die Gebäude in der Stadt sind einen zweiten und dritten Blick wert, wenn man an der Limmat auf einer Brücke steht, hat man einen tollen Blick auf die coole Silhouette der Stadt. Außerdem gibt es in der Stadt viele lauschige Plätzchen, wo man sich in einer schönen Sommernacht niederlassen kann: dort wird Musik gespielt, getanzt und gelacht. Man hat das Gefühl, dass die Leute gerade in Zürich im Sommer zu neuem Leben erwachen.

Was mich weiterhin sehr positiv beeindruckt hat:

1. Brunnen mit Trinkwasser überall in der Stadt
2. Leihräder kostenlos zur Nutzung
3. die vielen Restaurants mit ihren Sitzmöglichkeiten draußen
4. das jährliche Limmatschwimmen sowie das Theater-Spektakel
5. die zahlreichen Badis in Zürich, die gerade im Sommer zum Baden einladen

Wir haben natürlich auch kulinarisch ganz in Zürich gelebt: Käse-Fondue, Züricher Kalbsgeschnetzeltes, Läderach-Schokolade, Alpkäse und verschiedene Biere. All das musste einmal ausprobiert werden. Haben wir dann auch getan und es hat geschmeckt. Alles in allem kann ich sagen, dass dies auf jeden Fall nicht unsere letzte Reise nach Zürich war. Wir kommen wieder, keine Frage.