„Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand: Das sind die Farben von Helgoland.“
Das haben wir sogleich festgestellt, als wir in Wedel bereit standen, um von dem Katamaran mitgenommen zu werden. Denn eben dieser Katamaran erstrahlt in Grün, Rot und Weiß und weist somit schon von Beginn den Weg nach Helgoland. Als wir dann nach einem 3-stündigen Törn am Anleger ankamen, war unser kleines, aber feines Apartment schnell bezogen und wir konnten beginnen, uns zu entspannen.
Helgoland ist einfach eine kleine süße Insel, auf der man endlich mal so richtig abschalten kann. Denn auf der einen Seite kann man alles zu Fuß ablaufen und sich so die Insel anschauen. Auf der anderen Seite gibt es keinen wirklichen Verkehr, der einen immer wieder nervös machen und an die Großstadt erinnern könnte. So haben wir uns das Unterland mit all den kleinen Einkaufsstraßen und den Häfen angeschaut, sind auf Entdeckertour im Oberland und beim Klippenrandweg gegangen und haben uns auf der Düne gesonnt, gebadet und Robben beobachtet. Es war einfach herrlich, endlich mal die Seele baumeln zu lassen und nichts Lebenswichtiges zu tun. Dazu trugen auch die zahlreichen Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten bei. Total klasse finde ich die naturkundliche Dünenführung, die kostenlos ist. Bei dieser kann man in 1 1/2 Stunden die Geschichte und Beschaffenheit sowie Flora und Fauna der Düne kennen lernen. Wenn man Glück hat, kommt man auf 30 Meter an Kegelrobben und Seehunde heran und kann diese schönen Tiere bestaunen. Außerdem gefällt mir, dass es im Sommer ein Sportprogramm am Strand gibt, an dem alle nach Lust und Laune teilnehmen können. Auch dieses ist kostenlos :-)
Was mir allerdings nicht so gefallen hat sind die vielen Duty-Free-Shops in den Straßen. Touristen kommen scharenweise, um sich Zigaretten, Alkohol und Parfum günstiger zu kaufen. Leider hat man so das Gefühl, dass die Insel nur dafür gut ist, machen es doch auch die Einwohner zu ihrem eigenen Lebensunterhalt. Ich für meinen Teil bin immer schnell an diesen Shops vorbei gegangen, da für mich so etwas nicht dazu gehört. Man könnte beim ersten Hinsehen den Eindruck erhalten, dass Helgoland in erster Linie eine Verkaufsinsel ist...doch ich möchte dem widersprechen. Denn Helgoland hat so viel mehr zu bieten und das sollten sich sowohl die Touristen als auch die Helgoländer selbst zu Herzen nehmen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: HELGOLAND ist superschön und echt klasse. Wir werden definitiv noch einmal wiederkommen und die Tage dort entspannt genießen. Um es allen noch einmal zu erleichtern hier eine kurze Übersicht der Dinge, die mir gut und nicht gut gefallen haben:
hat mir gut gefallen
1. alles zu Fuß erreichbar
2. kein Lärm durch Autos
3. alle Fahrzeuge sind elektrisch betrieben
4. es gibt viele Führungen rund um die Insel und ihre Geschichte
5. die Kultur-Verwaltung bringt jeden Monat ein Programmheft raus, in dem man sich über die verschiedenen Aktivitäten auf der Insel und der Düne belesen kann (viele Dinge sind dann auch noch kostenlos)
2. kein Lärm durch Autos
3. alle Fahrzeuge sind elektrisch betrieben
4. es gibt viele Führungen rund um die Insel und ihre Geschichte
5. die Kultur-Verwaltung bringt jeden Monat ein Programmheft raus, in dem man sich über die verschiedenen Aktivitäten auf der Insel und der Düne belesen kann (viele Dinge sind dann auch noch kostenlos)
hat mir nicht gefallen
1. die vielen Duty-Free-Shops mit dem riesigen Alkohol- und Zigaretten-Sortiment
2. keinerlei Souvenir-Shops oder Shops, wo man helgoland-typisch einkaufen kann
2. keinerlei Souvenir-Shops oder Shops, wo man helgoland-typisch einkaufen kann