Donnerstag, 16. April 2015

Wenn Filmstars mit den Serien...


Seit geraumer Zeit fällt auf, dass sich viele Filmstars in die Seriensparte begeben. Zuerst mutete es so an, als hätten diese lediglich den Weg zum eigentlichen Set nicht gefunden. Doch nach und nach werden es immer mehr Schauspieler, die in Serien eine Hauptrolle spielen. Und wirklich sehr gut. Ich denke nur an Claire Danes in "Homeland", Matthew McConaughey in "True Detectives" und mein All-Time-Favorite in Sachen ~Filmstars gehen zum~, Kevin Bacon in "The Following".

Zunächst war ich ja skeptisch, was diese Konstellation angeht, doch schon bald merkte ich, dass diese Schauspieler nicht nur eine Bereicherung für die Serienlandschaft sind, sondern durch die neuen Formate auch eine neue, höhere Qualität der Serien eingetreten ist. Es ist genial, das schauspielerische Können der Personen länger als eine Filmlänge zu sehen. Und Serien schauen macht wieder mehr Spaß.

Dieses Konzept ist in Hollywood bereits Gang und Gäbe. In Deutschland lässt es noch auf sich warten. Aber ich hoffe, dass dieses Bewusstsein auch bald hier einsetzt, damit man auch endlich mal wieder die deutschen Serien schauen kann. Denn Serien a la "Block B" oder "Der letzte Bulle" sind einfach ein kläglicher Versuch, Zuschauer zum Einschalten zu bewegen, wenn auf den anderen Kanälen eben die filmreifen Serien laufen.

Samstag, 11. April 2015

Frühjahrsputz im Ort

Dosen, Zigarettenschachteln, Mülltüten, Joghurtbecher und viele andere Dinge finden sich immer wieder in den Büschen und auf dem Rasen in unserer kleinen Gemeinde. Jedes Mal rege ich mich darüber auf, dass Menschen so ein Verhalten an den Tag legen und ständig ihren Müll in der Natur abladen. Vor allem macht es mich doppelt so wütend, wenn ich zwei Meter vom "Tatort" entfernt Mülleimer finde. Was denken sich die Menschen in dem Moment bloß? Wahrscheinlich gar nichts...

Wir waren gestern beim Frühjahrsputz im Dorf dabei. Es war wirklich ein schönes Gefühl, einen Beitrag zu leisten und schon nach dem ersten zusammengesammelten Müllsack haben wir uns ein kleines bisschen besser gefühlt. Uns war an diesem Tag wichtig, dass auch andere Menschen sehen, dass solche kleinen Aktionen Wunder bewirken können.

Im Herbst wird es nochmal eine Aktion geben, auch da werden wir wieder dabei sein. Ich möchte noch lange in dieser Welt leben und das geht natürlich nur, wenn man sie auch gut behandelt, damit sie auch lange noch erlebbar ist.

Donnerstag, 2. April 2015

Ein Flugzeugunglück erschüttert die Welt

Kein Notruf, keine Vorwarnung. Alles ging ganz schnell, als am Dienstag der Kontakt zu GermanWings Flug 9525 abbrach. Online erfuhr ich zuerst davon, doch schon kurze Zeit später waren Radio und TV voll von Mitteilungen zum Unfallort, zu den Passagieren und Piloten. In den ersten Meldungen hieß es, dass es wohl keine Überlebenden gebe, was mich unsagbar traurig stimmte.

Viele Menschen solidarisierten sich mit den Angehörigen der Opfer, tauschten Ihre Icons auf Facebook und Twitter aus und gedachten der Passagiere. Ich fand diese Anteilnahme sehr rührend, und habe mich auch daran beteiligt.

Auch hörte ich auf der nahe gelegenen Autobahn um 10:41 Uhr am Folgetag die LKWs ihre Hörner betätigen und somit ein Zeichen für die Opfer setzen.

Nur Tage später tat ein Pilot eines Germanwings-Flugs das Unbeschreibliche, begrüßte jeden einzelnen Passagier und teilte ihnen mit, dass auch er abends sicher bei seiner Familie sein möchte und auf jeden Fall den Flug so angenehm und sicher machen wird.


Ich war gerührt von diesen Aktionen, die so zahlreich waren. Doch legte sich recht schnell die Angst über die Menschen, da man nun hinterfragte, wie sicher Fliegen sei und ob man doch besser auf andere Verkehrsmittel umstieg. Ich für meinen Teil werde nicht auf das Transportmittel "Flugzeug" verzichten, da auch Bus und Bahn ihr Gefahrenpotenzial haben. Natürlich hat man irgendwie ein mulmiges Gefühl, aber auch in anderen Fortbewegungsmitteln legt man die Verantwortung in die Hände anderer Menschen, kann also nie ganz sicher sein, dass alles glatt geht.