Donnerstag, 2. April 2015

Ein Flugzeugunglück erschüttert die Welt

Kein Notruf, keine Vorwarnung. Alles ging ganz schnell, als am Dienstag der Kontakt zu GermanWings Flug 9525 abbrach. Online erfuhr ich zuerst davon, doch schon kurze Zeit später waren Radio und TV voll von Mitteilungen zum Unfallort, zu den Passagieren und Piloten. In den ersten Meldungen hieß es, dass es wohl keine Überlebenden gebe, was mich unsagbar traurig stimmte.

Viele Menschen solidarisierten sich mit den Angehörigen der Opfer, tauschten Ihre Icons auf Facebook und Twitter aus und gedachten der Passagiere. Ich fand diese Anteilnahme sehr rührend, und habe mich auch daran beteiligt.

Auch hörte ich auf der nahe gelegenen Autobahn um 10:41 Uhr am Folgetag die LKWs ihre Hörner betätigen und somit ein Zeichen für die Opfer setzen.

Nur Tage später tat ein Pilot eines Germanwings-Flugs das Unbeschreibliche, begrüßte jeden einzelnen Passagier und teilte ihnen mit, dass auch er abends sicher bei seiner Familie sein möchte und auf jeden Fall den Flug so angenehm und sicher machen wird.


Ich war gerührt von diesen Aktionen, die so zahlreich waren. Doch legte sich recht schnell die Angst über die Menschen, da man nun hinterfragte, wie sicher Fliegen sei und ob man doch besser auf andere Verkehrsmittel umstieg. Ich für meinen Teil werde nicht auf das Transportmittel "Flugzeug" verzichten, da auch Bus und Bahn ihr Gefahrenpotenzial haben. Natürlich hat man irgendwie ein mulmiges Gefühl, aber auch in anderen Fortbewegungsmitteln legt man die Verantwortung in die Hände anderer Menschen, kann also nie ganz sicher sein, dass alles glatt geht.

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