Mittwoch, 27. Februar 2013

Wenn der Mann mit dem Auto

Heute ist es so weit...wir haben uns ein neues Auto zugelegt. Dafür musste mein Freund von Hamburg nach Stralsund mit dem Zug fahren. Doch wie sich jetzt im Nachhinein herausstellt, hat er es gerne daran. Seine Gedanken kreisen momentan nur noch um das neu erworbene Gefährt. Wie toll es aussieht, wie schnell es fährt, was für einen super Komfort es hat. Außerdem werden alle Extras in schillernden Farben beschrieben. Ich höre gerne zu, sehe ich meinen Freund doch gerne bei Sachen wie Motorrad oder auch Auto mit strahlendem Gesicht durch die Weltgeschichte laufen.
Morgen komme auf jeden Fall auch ich in den Genuss des neuen Autos. Aber fahren werde ich es noch nicht...das übernimmt mein Freund. Denn es ist sein Baby und er möchte es noch eine Weile testen, bevor er es mir an die Hand gibt. Verständlich! Aber vielleicht darf auch ich ganz bald damit durch die Gegend fegen.

Montag, 25. Februar 2013

Samstag, 23. Februar 2013

Alles ist vergänglich...Bye Bye Auto

Seit 8 Jahren ist unser kleiner süßer Flitzer, den wir immer liebevolle PIVO nennen, nun schon unser ständiger Begleiter durch die Welt (Deutschland, Niederlande, Schweiz). Viele Strecken musste er für uns schon zurücklegen. Nach Darmstadt, Amsterdam, Berlin, Köln, an den Bodensee und an die Müritz fuhr er uns immer sicher. Doch so langsam merken auch wir, dass er sein Alter erreicht hat und somit immer wieder Krankheiten aufweist. Mich macht es traurig, haben wir uns doch mit diesem Auto immer superwohl und richtig sicher gefühlt. Man merkt jetzt so langsam, welche Erinnerungen an einem bloßen Gegenstand wie einem Auto hängen können. Mir fallen so einige ein: die Dauerschleife von "I'm gonna be (500 Miles)" von The Proclaimers auf dem Weg nach Sneek,  Hochzeits- und Fußball-WM-Corsos mit Fahnen und Schleifen, die Fahrt von Köln nach Schwerin in der Morgendämmerung (und wie dem kleinen PIVO das gefallen hat); um nur einige zu nennen.

Es fällt einem sichtlich schwer, ein Auto nach so einer langen Zeit einfach so abzustoßen. Doch was dann irgendwann mal sein muss, ist unabwendbar. Genau aus diesem Grund werde ich heute eine Rose kaufen und sie auf die Armatur legen, damit PIVO auch weiß, dass er in Ehren geht.

Klingt vielleicht alles ziemlich eigenartig, aber auch zu einem Gegenstand kann ein Mensch aus einem Gewohnheitstrieb heraus eine richtige Beziehung aufbauen. Und deshalb finde ich es nur recht und billig, dieses auch so zu würdigen.

Freitag, 22. Februar 2013

"Sehe ich aus...

"Sehe ich aus wie jemand, der immer einen Plan hat?" - Joker


Quelle: www.buzzpirates.com


So komm ich mir eigentlich andauernd vor. Habe keinen Plan, sehe auch so aus.

Dienstag, 19. Februar 2013

Immer unter Strom

Wie ihr gesehen habt, war ich die letzten Tage nur bedingt aktiv hier. Das liegt vor allem an meinem absolut eng gestecktem Zeitplan der letzten Wochen. Jeden Tag gab es etwas zu tun. Ich schien kaum noch zur Ruhe zu kommen...aber ich denke, das gibt sich bestimmt auch bald.

Doch kommt es einem so vor, als ob das Leben dadurch unaufhaltsam rast. Immer wieder Termine beim Arzt, Treffen mit den Freunden, Besuche bei Verwandten und Telefonate mit Behörden. Da bleibt wenig Zeit zum Verschnaufen. Es ist, als befände man sich mit seinem Leben und seinen Umfeld ständig unter Wasser und kommt nur sehr kurz zum Luftholen an die Oberfläche. Während des Luftholens wird einem dann klar, wie essentiell wichtig es ist, unten auf dem Meeresgrund zu weilen. Das eigene Leben droht einem zu entgleiten und vorbei zuziehen, wenn man sich zu lange an der Oberfläche aufhält. Deshalb heißt es immer wieder nach nur wenigen Atemzügen ab auf den Meeresgrund, wo das Leben tobt. Für mich macht es deutlich, dass Menschen nicht nur ihr Leben bewusst erleben können, sondern auch in eine gewisse Abhängigkeit zur Umwelt, zu den Personen im unmittelbaren Umfeld und den Gegebenheiten im Leben getreten sind. Dies geschieht mehr oder weniger unbewusst-freiwillig. Freiwillig, weil der Mensch am Leben teilhaben will und sich somit auch auf die negativen Seiten einlassen möchte. Unbewusst, weil er immer Entscheidungen trifft, die sein Leben verlangsamen und beschleunigen können, ohne dass ihm die genaue Bedeutung dessen bewusst würde. Das klingt alles immer wieder wahnsinnig anstrengend und manchmal frage ich mich, warum wir es TROTZDEM mitmachen...

Ganz einfach: Der Mensch möchte Up-To-Date sein. Er will mit seinem Umfeld kommunizieren, agieren, reagieren und einfach nur sein. Denn der Mensch wäre nicht DER MENSCH, würde er sich andauernd an der Wasseroberfläche aufhalten und die Welt Welt sein lassen. Nicht, dass Menschen, die immer alleine und abgeschottet keine Menschen seien...versteht mich da nicht falsch. Aber den Menschen macht nun einmal seine Geselligkeit und der Trieb in ein soziales Umfeld aus. Der vielfältige Charakter eines Individuums wird nun einmal nicht durch die komplette Ablehnung der Welt und ihrer Anschauung sowie die Abschottung von eben dieser gebildet.

Sonntag, 17. Februar 2013

Donnerstag, 14. Februar 2013

"Du und ich: ...

"Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen." - Mahatma Gandhi

Dieses Zitat lässt mich an drei wichtige Menschen in meinem Leben denken.

Dienstag, 12. Februar 2013

Technik, die begeistert...oder auch nicht

Quelle: www.google.de (Suche: Smartphone)

Jeder kennt die Situation. Der Handyvertrag läuft langsam aus und man möchte sich im Zuge der Verlängerung ein neues, meist auch besseres Handy anschaffen. Wie es der Zufall will, hat die Freundin von nebenan genau das Handy, was du haben willst. Also wird ein bisschen damit rumgespielt, bis man sich sicher ist, es auch zu kaufen und geht ab in den nächsten Vodafone-Shop. Schnell ist ein Handy gekauft und man geht nach Hause, um es für seine Bedürfnisse einzustellen. Ladekabel in die Steckdose, Handy an den Strom und losgeht es. Man schaltet es an, beginnt mit seinen Daten und ist schwuppdiwupp auf der Startoberfläche.

Bis hierhin war alles super einfach, doch geht jetzt erst der Hürdenlauf los. Denn wo zum Teufel sind bei dem neuen Handy die Klingeltöne, bei Steffi waren sie doch gleich im ersten Untermenü? Und warum kann ich mir keine neuen Songs auf mein Handy laden, es ist doch ein Smartphone mit einer riesigen Speicherkarte? Fragen über Fragen tun sich auf und der einzige Weg scheint das Handbuch zu sein.

Doch was sich als vermeintliche Hilfe herausstellt, ist lediglich eine Sammlung von Allgemeinplätzen, die auf das spezielle Problem nichts zu sagen hat. Man muss also noch einen Schritt weitergehen und sich Hilfe im Internet auf Foren einholen. Denn im Internet kommunizieren mittlerweile ALLE...und sie haben auch Probleme, wollen diese gelöst bekommen. So gebe also auch ich meine Frage ein: "Wie kann es sein, dass meine Songs auf dem Handy erscheinen, ich diese aber nicht als Klingelton wiedergeben kann?" und bekomme prompt eine Antwort: "Einmal das Handy aus- und wieder einschalten."

AAAAAHHHH!!! So einfach ist das also...warum steht das nicht in dem blöden Handbuch? Naja, wie dem auch sei...Punkt 1 meiner Problemliste ist geklärt, jetzt nur noch gefühlte 1024 von solcher und anderer Art. Ich mache mich also ans Werk und bin nach wahrscheinlich 2 Stunden und 4 Krämpfen in den Fingern nun endlich fertig, mein Handy einzustellen. Ich atme tief durch, drücke die Anruftaste um meine Freundin anzurufen, doch das Handy ist mittlerweile von den Apps und all den anderen "notwendigen" Anwendungen so langsam, dass ich gar nicht mehr weiß, was mein Handy gerade macht. Ich lege es also weg und lese doch lieber ein Buch...

...denn heute hab ich genug mit neuer Technik gearbeitet. Jetzt beschäftige ich mich mal wieder mit einem Medium, dass nicht vorher konfiguriert werden muss, um es zu benutzen.

Montag, 11. Februar 2013

Das Hamburger Rathaus





Eines meiner liebsten Gebäude in Hamburg :) Baujahr zwischen 1886 und 1897, gehört zu den Bauwerken des Historismus.

Sonntag, 10. Februar 2013

Freitag, 8. Februar 2013

Leidenschaft: die Film- und Fernsehwelt


Jeden Abend schaue ich mindestens 1 Film oder 2 Folgen einer Show. Ich liebe es, neue Filme zu entdecken, wo meine Lieblingsschauspieler eine Gastrolle haben oder gar den Hauptcharakter mimen. Außerdem kann ich mir bestimmte Filme 1000 Mal anschauen, ohne genug davon zu bekommen. Ich informiere mich zu gerne über die Starttermine neuer Filme in den Kinos und fiebere jedem einzelnen entgegen, wenn er denn für mich sehenswert erscheint. Oftmals spreche ich stundenlang nur über den einen Film und seine Schauspieler, über den Sinn und Unsinn einer Handlung und über die Grandiosität oder die Stümperhaftigkeit, die Schauspieler beim darstellen eines Charakters an den Tag legen. Dabei versinke ich nicht selten in tiefschürfende Gespräche mit Freunden und Familie, die entweder meiner Meinung sind oder eben überhaupt nicht das gleiche empfinden.

Während viele Menschen einfach nur so Filme schauen, nehme ich diese als eine etwas andere (vielleicht auch manchmal bessere weil schönere) Realität wahr. Dass viele Dinge einfach schlichtweg unmöglich, weil physisch nicht machbar sind, stört mich dann weniger. Denn es sind Filme und Serien, die eine idealisierte Welt darstellen, in der jeder Makel durch eine herausragende Persönlichkeit ausgebügelt werden kann. Ich finde die Idee von einem Superhelden, der sich ganz den Menschen und ihrem Wohl verschreibt, einfach toll. Sie stellen die Ideale dar, die offensichtlich die Menschheit in der Realität fernab von Filmen und Fernsehen vergessen haben. Außerdem ist für sie ihr eigenes Wohl nicht so wichtig, sie versuchen nur die Menschheit um sich herum vor dem Bösen abzuschirmen. Gleichzeitig sind die Superhelden nie ganz perfekt, sie haben selbst kleine Charakterschwächen, mit denen sie ab und an kämpfen müssen. Doch sie meistern diese aufgrund eigener Entscheidungen selbst und versuchen so damit zu leben. Somit stehen Superhelden nicht zwangsläufig über den Normalsterblichen.

Der Reiz und somit eine Leidenschaft für Filme und Fernsehen werden immer wieder geweckt durch die eigenen Wunschvorstellungen einer Gesellschaft, einer Welt und von Menschen und ihren Charaktereigenschaften. Deshalb gefällt dem einen ein Film aus dem Action-Genre, während andere sich Liebeskomödien verschreiben. Doch eins ist immer wieder klar...Menschen, die Filme nicht nur schauen sondern sich auch tiefer gehende Gedanken über den Plot und die Charaktere machen, für die werden das tägliche Ritual, die DVD einzulegen, schnell zu einer Leidenschaft.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Der Versuch, von den gegenwärtigen Arbeitsthemen runterzukommen

Diese Arbeitswoche ist noch nicht ganz vorbei und ich wünsche mir das Wochenende sehnlichst herbei. Denn die ständige Präsenz der akuten Probleme und Anforderungen im Job sind zur Zeit bei mir allgegenwärtig. Deshalb versuche ich durch TV, Small Talk mit fremden Menschen in der S-Bahn und durch eine gepflegte Unterhaltung mit meinem Freund wieder zur Ruhe zu kommen. Erfolg? Ist momentan noch nicht ganz zu verzeichnen. Aber das kommt schon noch. Ich bin da zuversichtlich...

Dienstag, 5. Februar 2013

"Wenn auf der Erde...

"Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich." - Aristoteles