Dienstag, 30. Dezember 2014

Kein Schnee zu Weihnachten - ein Desaster?

Fast jedes Jahr das gleiche Theater. Sobald Weihnachten vor der Tür steht, wird der gute Deutsche hibbelig. Denn es ist immer eine HOP- oder TOP-Sache, ob es am 24.12., also direkt an Heiligabend, Schnee geben wird oder eben nicht. Anscheinend sind sich alle einig, dass dieser Tag grundsätzlich Plus-Grade hat und grün ist, wenn es die vorangegangenen Tage und Wochen knackig kalt und mit viel Schnell zuging. Leider bestätigt sich immer wieder diese Theorie, denn wir haben oft genug milde 10°C, die nicht dazu einladen, winterliche Stimmung wie auf den alten Schallplattencovern aufkommen zu lassen.

Da fragt man sich doch immer wieder, warum das so ist und was man dagegen tun kann? Tja, warum das so ist, das können Meteorologen viel besser erklären. Ich stecke da nicht so drin in der Materie. Allerdings habe ich ein paar Tipps, wie man dem ganzen entgegen wirken kann:
  1. Fahrt über Weihnachten in ein Schneegebiet. Dort ist es so weiß, dass man sich schon wieder wünscht, das liebe grüne Gras zu sehen, dass nicht so sehr in den Augen blendet.
  2. Dreht die Heizungen in der Wohnung oder im Haus runter, sodass es schön kalt in der Bude ist, und streut fleißig Kunstschnee auf euren Boden und auf die Möbel aus. Ist zwar eine riesige Sauerei und unpraktisch, weil es sich überall verteilt. ABER so hat man auch zu Hause eine schöne Schneelandschaft.
  3. Schaut euch "Stirb langsam", "Kevin allein zu Haus", "Der Polarexpress" und etliche andere Weihnachtsfilme am laufenden Band an. Vielleicht denkt ihr dann, dass doch langsam mal genug sein könnte mit dem ganzen Schnee immer zu Weihnachten.
Ich wünsche euch für den nächsten Heiligabend viel Erfolg beim simulieren von Schnee und weißen Gedanken.