...gerne haben. Denn seit ein paar Wochen betreibe ich ziemlich aktiv Sport (siehe Beitrag "Sport und Fitness"). Jeden morgen überwinde ich eben dieses Tierchen und weise es in seine Schranken. Wenn ich nicht joggen gehe, dann fahre ich Rad oder gehe schwimmen. So klebe ich dem inneren Schweinehund des Mund zu und halte ihn davon ab, mir leise ins Ohr zu säuseln, dass ich doch heute mal frei machen könne.
Doch ist das gar nicht immer zu einfach. Denn dieses Tier ist ganz schön gerissen. Es lässt sich immer wieder neue Argumente einfallen, warum ich keinen Sport machen brauche. Sprüche wie die folgenden bekomme ich andauernd zu hören:
1. Das Wetter ist nicht so schön.
2. Morgen ist auch noch ein Tag.
3. Gönn dir die Ruhepause, du warst doch gestern laufen.
4. Du hast gerade gegessen, da kannst du keinen Sport machen.
5. Du hast jetzt gar keine Zeit, weil du noch so viele andere Dinge zu erledigen hast.
6. Erstmal ein wenig ausruhen, der Arbeitstag war lang.
Aber mittlerweile schaffe ich es ganz gut, diese Sprüche zu ignorieren. Denn tief in meinem Inneren weiß ich, dass eben diese "Gründe" keinen Sport zu treiben, total fadenscheinig und eigentlich sinnlos sind. Weder Wetter noch Stimmungslage sollten eine Person davon abhalten, dem Sport nachzugehen. Denn wenn man sportlich aktiv ist, dann wird die Gemütslage meist besser und das Wohlgefühl des Körpers nimmt zu. Der innere Schweinehund kann also so viel bellen (oder grunzen?), soviel er will. Ich werde nicht klein bei geben und ihn soweit es geht aus meinem Alltag verbannen.
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