Dienstag, 21. Januar 2014

Silvester - Freude und Gefahr in einer Nacht


Das neue Jahr ist nun schon 3 Wochen alt und trotzdem denke ich gerne an die geniale Silvesterfeier bei meinen Freunden zurück. Wir hatten richtig viel Spaß mit Hot Dogs, Bierchen, ein paar Gesellschaftsspielen und kleinen Silvesterknallerchen, die schön ausschauten. Lustige Unterhaltungen und schöne Musik untermalten das Vorglühen bis kurz vor 23 Uhr.

Doch irgendwann wollten wir uns auch ins Getümmel stürmen und das Feuerwerk von den Landungsbrücken aus erleben und genießen. Also ab in die Bahn und los in Richtung Innenstadt. In der Bahn ging es noch fröhlich zu, doch als wir an den Landungsbrücken ankamen, merkten wir, wie überfüllt dieser Platz (erwartungsgemäß) war. Kaum ein Durchkommen war möglich, aus zweierlei Gründen: 1. waren einfach mal alle Aufgänge ziemlich verstopft mit Menschen, die weder vor noch zurück konnten und 2. böllerten einige dieser Menschen schon fleißig rum, sodass man die freien Stellen nicht einfach so gefahrenfrei passieren konnte. Das gefiel mir überhaupt nicht, muss es doch nicht sein, dass Menschen in Mengen Böller und Raketen zünden.

Als wir endlich am Kai ankamen, standen dort so viele Leute, dass wir immer wieder in Richtung Wasser geschoben worden. So wurde uns recht schnell mulmig und wir verzogen uns weiter in den Hintergrund, wo wir dann auch gemütlich unsere Bierchen trinken konnten. Denn wir wollten doch das Feuerwerk genießen und so in einer großen Runde aufs neue Jahr anstoßen. So ging es dann ja auch und schon nach kurzer Zeit merkten wir, dass Mitternacht immer näher rückte. Wir machten uns bereit, holten den Sekt und die Plastikbecher raus und zählten von 10 rückwärts. Das neue Jahr wurde mit dem üblichen Knall der tausend Raketen und Böller und mit einem Jubelschrei der Menge eingeläutet und kurz darauf lagen sich alle in den Armen. So auch wir...wir waren froh und wünschten uns allen alles Gute für 2014.

Allerdings wurde es nach kurzer Zeit ziemlich ungemütlich, denn viele Leute warfen immer wieder Böller und auch Raketen in die Menge. Uns wurde das zu bunt und so machten wir uns auf den Weg in Richtung Millerntorstadion, in der Hoffnung, dass dort nicht ganz so viel Trubel war. Der Weg war nicht lang, doch gepflastert von Knallern, die bereits zündelten und Batterien, die abfeuerten. Somit wurde der Weg zum Spießrutenlauf, den wir teils lachend, teils fluchend schafften.

Ein kurzer Stop am Millerntorstadion schien ein wenig Ruhe zu versprechen, da dort keine großen Menschenmengen waren. Doch trügte dieser Schein, denn die wenigen Leute dort zündeten Knaller und Raketen, die offensichtlich nicht mehr der Norm entsprachen. Laute Detonationen und kleine Feuerbälle zeigten, dass auch hier Gefahr großgeschrieben wird.

So blieben wir dort auch nicht lange und verzogen uns lieber wieder in die Wohnung zurück, um dort noch gemütlich zu sitzen und Party zu machen. Schließlich ging es dann bis 6 Uhr früh, bis wir dann ein Taxi nach Hause nahmen und dort total erschlagen ins Bett fielen.

Hier wurde mir mal wieder klar: Silvester lebt von Freude und Gefahr. Und das in nur einer Nacht.

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