Samstag, 12. Januar 2013

Auto fahren kann ganz schön langweilig sein

Heute nach der Arbeit ging es los...mit dem Auto in Richtung Magdeburg. Eine 3-Stunden-Fahrt lag vor mir...und ich wusste von Anfang an, dass es langweilig wird. Gründe: Dunkelheit, wenige Autos auf der Straße, eintöniges Radio-Programm.

Da hilft es auch nicht, dass man einen Mitfahrer hat, mit dem man sich unterhalten kann. Auf die Dauer wird es immer schnell eintönig und man erzählt sich immer wieder das Gleiche. Man ist jedes Mal froh, wenn plötzlich etwas Ungewöhnliches auf der Strecke geschieht. Ein Reiter mit Pferd, dass einen Warn-Umhang trägt, Streufahrzeuge, die Unmengen von Salz auf die nicht vereiste und nicht zugeschneite Straße warfen. Dann kann man sich doch plötzlich unterhalten oder aufregen oder loslachen. Doch leider sind diese Momente immer wieder zu schnell vorbei und man versinkt abermals in teils seliges, teils merkwürdiges Schweigen.

Und doch ist die Fahrt ja auch irgendwann vorbei und man kann beim Aussteigen aus dem Auto den Geist wieder frei wandeln lassen und seine Seele befreien. Ein Gefühl der Weite entsteht aufs Neue und die lange Fahrt, aber auch das Schweigen und die Langeweile sind schnell vergessen.

Geht es euch auch manchmal so?

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