Mittwoch, 16. Juli 2014

Bücher sind meine Welt


Zwei Jugendbücher auf dem Nachttisch, ein Buch übers Schreiben in der Handtasche, wissenschaftliche Lektüre auf dem Schreibtisch, Regale und eine Truhe voller Bücher - so sieht es bei mir immer aus. Jedes einzelne ist angefangen und wird fleißig von mir gelesen. Es macht mir so viel Spaß, mehrere Bücher gleichzeitig zu verschlingen, so unterschiedlich die Themen auch sind. Denn ich kann nicht genug von den vielen Geschichten und Charakteren bekommen und möchte mich ständig weiterbilden. Nebenbei schlendere ich ständig durch die Buchhandlungen und Bibliotheken, auf der steten Suche nach weiteren Büchern, die gelesen werden wollen. Viele sagen mir sogleich durch Leseproben im Zug oder in Arztpraxen zu und machen neugierig auf mehr, andere wiederum sind auf der Bestsellerliste und springen mir deshalb ins Auge.

Ich kann einfach nicht ohne. Ständig blättere ich in einem. Abends im Bett mache ich es mir allzu gern bequem, um für zwei Stunden oder länger in eine ganz andere Welt einzutauchen. Sobald ich mich irgendwo niederlasse, geht der Griff schon wieder zu einem Buch. So auch auf dem Weg zur Arbeit. 40 Minuten S-Bahn fahren ist absolut genial, um schnell mal ein paar Seiten zu lesen. Dann heißt es "Abschalten und den Alltag einmal ausblenden". Oft bekomme ich dann nur ziemlich spät mit, wenn mein Ausstieg dran ist. Auch wenn ich bei Freunden und Familie zu Besuch bin, schaue ich meist einmal in deren Schrank nach Büchern, die mich interessieren könnten.

Wenn ich genau drüber nachdenke, kaufe ich mir fast jede Woche ein Buch. Man könnte meinen, so viel und so schnell kann man doch nicht lesen, dass man alle Bücher auch durchbekommt. Ich behaupte das Gegenteil. Denn die gekauften und noch ungelesenen Bücher stapeln sich bei mir nicht wirklich lange. Sobald ich eins gelesen habe, greife ich beherzt zum nächsten und schon wird diese Geschichte ein Teil meiner Freizeit. Bücher sind ja auch schließlich da, um gelesen zu werden.

Da Bücher ja je nach Seitenzahl und Einband ziemlich schwer sind und oftmals nicht so recht in kleinere Taschen passen, habe ich mir überlegt, ob ich mir nicht doch einen handlichen E-Book-Reader zulege. Dann hätte ich die Bücher im digitalen Format und bräuchte nur noch so ein ultraleichtes Teil durch die Gegend schleppen. Doch merke ich immer wieder, wie sehr ich die physische Form von Büchern lese. Egal, ob dicker Schmökerschinken oder dünner 100-seitiger Ratgeber, ich habe am liebsten Seiten zwischen den Fingern, die ich umblättern kann. Nichts geht über den Geruch von Papier und das schnell verinnerlichte Ritual eines jeden Bücherwurms zu Beginn einer Lektüre. Denn ich muss sagen, ich möchte darauf nicht verzichten. Also habe ich mich ziemlich schnell gegen die neue Variante entschieden. Vielleicht kommt das ja noch irgendwann...man kann nie wissen.

1 Kommentar:

  1. Das kenne ich. Ich kaufe mir sogar manchmal im Monat so viele Bücher und schaffe es dann einfach nicht sie durchzulesen. Man könnte das eine Krankheit nennen, doch ich sammle auch einfach gerne denke ich ;)

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