Donnerstag, 30. Mai 2013

Von Operationen und Ärzten

Diese Woche habe ich einen für mich sehr großen Schritt gemacht. Ich habe mich dazu entschieden, meine Stimmbänder aufspritzen zu lassen, da ich meist atemtechnisch Schwierigkeiten beim Sprechen habe und sehr schnell heiser werde. Mein behandelnder Arzt im Krankenhaus stellte fest, dass meine Stimmbänder erblich bedingt zurückgebildet sind und sprach gleich mit mir über die verschiedenen Möglichkeiten, dieses behandeln zu lassen und ich entschied mich für die am wenigstens strapaziöse.

Am Montag ging es dann ab ins Krankenhaus. 11 Uhr war OP-Termin. Es war alles unspektakulär. Eine nette Schwester bereitete mich auf den Eingriff vor: Klamotten wechseln, Kanüle vorbereiten, Blutdruck messen, Beruhigungsmittel spritzen und auf den OP-Tisch legen und vorbereiten. Nach nur einer halben Stunde lag ich dann im OP und zählte ganz langsam von 100 abwärts, bis mir weiß vor Augen wurde. Ich spürte nichts und kann mich daran auch nicht erinnern, denn...

...als ich wieder aufwachte, lag ich schon im Aufwachraum und gewöhnte mich an die kuschelige Decke und die schöne Aussicht. Nichts wirkte so, als ob ich 30 min vorher eine OP gehabt hatte. Auch hatte ich keine Schmerzen, was ich durchaus begrüßte (wobei ich nun sagen muss, sind sie dann nach einem Tag gekommen). Als ich nach einer Stunde wieder aufstehen konnte, zog ich mich an und besprach alles mit meinem behandelnden Arzt.

Ich muss sagen, ich hatte große Angst vorher...aber die Schwestern und die Ärzte, aber auch die Atmosphäre im Krankenhaus trugen super dazu bei, dass ich mich sicher aufgehoben fühlte. Ich hatte im Krankenhaus keine wirkliche Angst und das war auch gut so. Somit kann ich sagen, dass es eine gute Entscheidung gewesen ist, mich diesem Eingriff zu unterziehen.

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