Mittwoch, 3. April 2013

April Fool's Day - Der Tag der Verarschung


Normalerweise bin ich diejenige, die sich für den 1. April Gemeinheiten für Freunde und Familie ausdenkt. Eine gefakte Verlobung, grün gefärbte Haare, mit gebrochenem Bein im Krankenhaus. Irgendwie habe ich es bis jetzt immer geschafft, meine "Homeys" reinzulegen und sie somit doch ein wenig zur Weißglut zu bringen.

Doch das Jahr 2013 sollte kein solches "Ich-verarsche-andere"-Jahr werden. Erstens habe ich mir überhaupt nichts ausgedacht (lag vielleicht auch daran, weil es Ostermontag und ich von der Party vom Vorabend noch ein wenig fertig war) und zweitens hatte es mein Freund unwissendlich geschafft, mich an der Nase herumzuführen. Mit welcher Lüge, fragt ihr euch? Lauscht bzw. lest:

Werder Bremen spielte am Samstag gegen Mainz 05 in der Bundesliga. Bereits nach 12 Sekunden fiel das Tor gegen die beliebte Mannschaft von der Weser. Erst in der 69. Minute konnten die Bremer ausgleichen und so gerade noch einen Punkt nach Hause bringen. Am 01.04.2013 war im Internet zu lesen, dass das Spiel noch einmal überprüft werden musste, da der Schiri ZU FRÜH das Spiel begonnen hat, was nicht regulär sei. Denn aufgrund der Sendezeiten von Sky solle ein Spiel punkt 15.30 Uhr beginnen. Da ja schon nach 12 Sekunden das erste Tor fiel, hieß es, das Tor ist außerhalb der Spielzeit gefallen und somit irregulär.

Ich fand diese Tatsache ziemlich Mist. Nicht weil ich es nicht glaubte, sondern einfach nur, weil man doch so nicht irgendwelche Spiele bewerten kann. Ich regte mich also wieder mal naturgemäß über den DFB und alle die Entscheider auf und meinte nur, dass man dann doch das Spiel wiederholen müsse. Das war mein großer Fehler...ich schenkte dieser Aussage zuviel Aufmerksamkeit.

Doch die kalte Dusche folgte schon am 02.04.2013, als ich las, dass das Spiel natürlich gilt und dass kein Regelverstoß begannen worden war, weil es dazu keinen gibt. Im ersten Moment dachte ich nur: "Mist, nun bin auch ich drauf reingefallen!" Doch schon bald hatte ich ein Lächeln auf dem Gesicht, da es nun auch endlich mal jemand anderes geschafft hatte, mich aus der Reserve zu locken.

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