Warm, hell und absolut fröhlich kommt die Sonne in den letzten zwei Tagen daher und lädt jede Person ein, sich draußen auf Bänken niederzulassen und einfach nur den sich ankündigenden Frühling zu genießen und zu begrüßen. Es sind immer noch 7°C, ziemlich kalt also, und trotzdem scheinen die Menschen aus ihren Verstecken zu krabbeln und wieder zum Leben erweckt zu werden. Sie wollen das Leben wieder in vollen Zügen genießen und sehnen sich nach Licht, Wärme und somit auch Geborgenheit.
Mir geht es nicht anders. Auf Arbeit war ich heute den ganzen Tag so glücklich, dass ich nur debil grinsend vor mich her summte, während schon einige "Sommerlieder" durchs Radio tönten. Ich erwischte mich mehr als einmal dabei, wie ich sehnsüchtig nach draußen schaute und hoffte, dass sich ein paar Sonnenstrahlen in mein Büro verirrten. Dabei wurde mir bewusst, dass ich und auch alle anderen Menschen erst dann wieder richtig zum Leben erwachen, wenn die Sonne rauskommt. In den kalten Wintermonaten scheinen alle Menschen, ähnliche wie Tiere im Winterschlaf oder in der Winterruhe, nur vor sich hinzuvegetieren. Erst der Frühling und somit das sprichwörtliche Erwachen der Natur bringt Menschen wieder dazu, aus ihren trüben Gedanken und ihrem trance-artigen Dasein zu entkommen und ihnen wieder Leben einzuhauchen.
Genau aus diesem Grund sind die Menschen und auch besonders ich erfreut, sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen und die Erde erwärmen und die Schatten kürzer werden lassen. So hofft man dann jeden Tag, dass die Sonne noch ein kleines Weilchen bleibt und die Welt nicht wieder durch ihre Abwesenheit in Dunkelheit hüllt.
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